Bronchialkarzinom Aktuell

Strahlentherapie bei nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom

Die Radiotherapie wird primär als potentiell kurative Behandlungsmodalität eingesetzt, wenn aus allgemeinen oder technischen Gründen eine Operation nicht möglich ist oder diese vom Patienten verweigert wird.

Die präoperative Radiotherapie wird bei Pancoast - Tumoren empfohlen, bei sonstigen Karzinomen im Stadium III A, B in klinischen Studien geprüft. Nach der Operation wird sie durch eine postoperative Bestrahlung ergänzt.

Bei Patienten mit mediastinaler Metastasierung (pN2 und 3) wird eine postoperative Radiotherapie in Abhängigkeit des histologischen Lymphknotenstatus vorgenommen, die auch bei pT3- und pT4-Tumoren erwogen werden kann.

Die kombinierte Radiochemotherapie, vor allem in den Stadien III A und III B, bedarf noch weiterer Überprüfung, bevor sie allgemein empfohlen werden kann.

An apparativen Voraussetzungen sollten Hochvolt - Therapiegeräte gefordert werden. In der Regel handelt es sich um einen Linearbeschleuniger. In der Regel werden Linearbeschleuniger mit individueller Satellitentechnik verwandt. Der Zugriff auf eine Computertomographie für die Bestrahlungsplanung ist unerläßlich.