Bronchialkarzinom Aktuell

Diagnostik des Primärtumors

Synopse. Die Diagnostik basiert auf der Trias Rö-Thoraxendobronchialer Befund - CT. Die Basisdiagnostik besteht aus Anamnese, klinischer Untersuchung, Laboruntersuchungen, bildgebenden Verfahren und Untersuchungen zur histologischen Diagnostik. Sie dient der

Anamnese

Bereits die Anamnese kann wichtige Hinweise geben. Fragen nach familiärer Karzinombelastung, beruflicher Exposition (z.B. Asbest, Eternit) und persönlichen Risikofaktoren (Rauchen, Malignom in der Vorgeschichte) dürfen nicht fehlen. Leider gibt es im Frühstadium keine typischen Symptome. Unspezifische Hinweise für ein Frühstadium können Husten, Dyspnoe und Thoraxschmerz sein. Weitere mögliche Hinweise für ein vorliegendes Bronchialkarzinom können sein: Auswurf, Hämoptysen, Schmerzen, Heiserkeit, Fieber und Gewichtsverlust von mehr als 10 % des Normalgewichtes.

Klinische Untersuchung

Die klinische Untersuchung umfaßt den üblichen internistischen Status unter besonderer Berücksichtigung der Thoraxorgane (Hinweise für Pleuraerguß, Atelektase, Pneumonie, Einflußstauung, Herzinsuffizienz, Lymphknoten , Recurrensparese, Horner Syndrom). Bei der Erhebung des Lymphknotenstatus stehen vor allem die supraklavikulären, die zervikalen und axillären Lymphknoten im Vordergrund.

Röntgenbilder

Röntgen Thorax - Kleinzelliges Bronchialkarzinom, Stadium T3 im rechten Oberlappen

Staging

Bei radiologischem Tumorverdacht kann in ca. 70% der Fälle bronchoskopisch ein Tumor histologisch gesichert werden.

Neue Therapiensätze

Neben den beiden im letzten Jahr neu zugelassenen Substanzen zur Therapie des Nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms Erlotinib – Tarceva® und Pemetrexed ...