Bronchialkarzinom Aktuell

Endobronchialer Ultraschall (EBUS)

Bei der EBUS wird eine Bronchoskopie mit einer Ultraschalluntersuchung kombiniert. Dabei sitzt am Ende des verwendeten Bronchoskopes ein Ultraschallkopf, über den die verschiedenen Lymphknoten entlang der Bronchien sichtbar gemacht und punktiert werden können. Mit dieser Untersuchung ist es möglich, fast alle Lymphknotenstationen (N1, N2, N3) sonogaphisch darzustellen und gezielt zu punktieren. Hierdurch wird das präoperative Lymphknotenstaging drastisch verbessert. Von der Aussagekraft bezüglich mediastinaler Lymphknoten ist die EBUS mit der Mediastinoskopie vergleichbar, die aus diesem Grunde drastisch an Bedeutung abgenommen hat. Die TBNA (transbronchiale Feinnadelaspiration) ermöglicht selbst die Punktion von sehr kleinen Lymphknoten. Komplikationen, wie Blutungen oder Pneuemothorax sind sehr selten. Leider ist das Gerät mit 80 - 150.000 € sehr teuer.

Übersicht:

R. Eberhardt - endobronchialer Ultraschall zur Diagnostik im Mediastinum 2007 - Abbildungen bei www.olympus.de
EBUSpro: Full video endobronchial ultrasound www.pentax.de

Röntgenbilder

Röntgen Thorax - Kleinzelliges Bronchialkarzinom, Stadium T3 im rechten Oberlappen

Staging

Bei radiologischem Tumorverdacht kann in ca. 70% der Fälle bronchoskopisch ein Tumor histologisch gesichert werden.

Neue Therapiensätze

Neben den beiden im letzten Jahr neu zugelassenen Substanzen zur Therapie des Nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms Erlotinib – Tarceva® und Pemetrexed ...