Bronchialkarzinom Aktuell

Fluoreszenzbronchoskopie

Die konventionelle Bronchoskopie wird mit Weißlicht durchgeführt. Die Bronchoskopie ist heute die beste zur Verfügung stehende Methode, Frühstadien von Bronchuskarzinomen der zentralen Luftwege zu erfassen. Diese Weißlicht-Bronchoskopie hat jedoch gerade bei prämalignebzw. frühmaligne Läsionen eine geringe Sensitivität und Spezifität. Eine neue, vielversprechende Untersuchungsmethode ist die Fluoreszenzbronchoskopie. Verglichen mit der konventionellen Bronchoskopie ist die Sensitivität, Atypien und in situ Karzinome (CIS) zu entdecken, um 50% verbessert. Für einen breiten Einsatz im Sinne eines Screenings ist die Methode jedoch nicht genügend validiert.

Die Fluoreszenzbronchoskopie macht sich zunutze, daß maligne transformierte Schleimhautbezirke eine veränderte Autofluoreszenz aufweisen, wenn sie mit Licht entsprechender Wellenlänge beleuchtet werden als intakte, tumorfreie Areale.

A – Konventionelle Bronchoskopie

B – Fluoreszenzbronchoskopie

In der Fluoreszenzbronchoskopie sieht man ein bräunliches Areal vor einer grünen Fluoreszenz der Schleimhaut. Dieses Areal ist malignitätsverdächtig.

Röntgenbilder

Röntgen Thorax - Kleinzelliges Bronchialkarzinom, Stadium T3 im rechten Oberlappen

Staging

Bei radiologischem Tumorverdacht kann in ca. 70% der Fälle bronchoskopisch ein Tumor histologisch gesichert werden.

Neue Therapiensätze

Neben den beiden im letzten Jahr neu zugelassenen Substanzen zur Therapie des Nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms Erlotinib – Tarceva® und Pemetrexed ...